Kammervolumen wahlweise 17 oder 22 Liter Kapazität bis zu 5 Trays (3 Trays, ein drehbarer Trayträger und ein Trayhalter im Lieferumfang enthalten) Benutzerfreundliche Bedienung dank Farb-Touchscreen Praktische Programmeinstellungen Anwendungskomfort dank ergonomischem Design Prozessdokumentation über USB, Wi-Fi (optional) Automatisches Wasserfüllventil zum Anschluss an das Wasseraufbereitungssystem
Kammervolumen wahlweise 17 oder 22 Liter Kapazität bis zu 5 Trays (5 Trays, ein drehbarer Trayträger und ein Trayhalter im Lieferumfang enthalten) Benutzerfreundliche Bedienung dank Farb-Touchscreen Praktische Programmeinstellungen, wie z.B. programmierbarer Zyklusstart Anwendungskomfort dank ergonomischem Design Prozessdokumentation über USB, Ethernet, Wi-Fi (optional) Automatisches Wasserfüllventil zum Anschluss an das Wasseraufbereitungssystem Verkürzte Laufzeiten dank EcoDry Technologie S-Fast Zyklus für Handstücke Individuelles Benutzermanagement für mehrere Anwender Moderne Wartungsunterstützung über Gerätedisplay
Die zuverlässige Aufbereitung von Instrumenten gehört zu den zentralen Aufgaben jeder medizinischen Einrichtung. Autoklaven und Sterilisatoren sorgen dafür, dass Mikroorganismen zuverlässig abgetötet werden und Instrumente normkonform wiederverwendet werden können. In unserem Sortiment finden Ärzte, Praxisteams, Rettungsdienste und Kliniken Dampfsterilisatoren namhafter Hersteller, abgestimmt auf die Anforderungen des medizinischen Alltags.
Dampfsterilisatoren der Klasse B, S und N im Vergleich
Nach DIN EN 13060 werden Dampf-Kleinsterilisatoren in die Klassen B, S und N unterteilt. Die Klassen unterscheiden sich im Grad der Entlüftung: Je stärker die Entlüftung, desto geringer das Risiko zurückbleibender Luft und desto sicherer die Dampfdurchdringung.
- Klasse B: geeignet für verpackte, unverpackte und poröse Materialien sowie komplexe Hohlkörperinstrumente – Pflicht bei Hand- und Winkelstücken.
- Klasse S: geeignet für einfach und mehrfach verpackte Instrumente, poröse Produkte, Kleinteile sowie einfache Hohlkörper wie Scheren und Klemmen.
- Klasse N: ausschließlich für unverpackte, massive Medizinprodukte; vorwiegend in Industrie und Labor, seltener in der Arztpraxis.
Werden Hohlkörper verarbeitet, ist ein Sterilisator der Klasse B notwendig; bei ausschließlich einfachen, massiven Instrumenten kann ein Gerät der Klasse S ausreichen.
Miele Cube und Miele Cube X: Dampfsterilisatoren der Klasse B
In unserem Sortiment finden Sie die Klasse-B-Dampfsterilisatoren Miele Cube und Miele Cube X mit 17 oder 22 Liter Kammervolumen. Zur Ausstattung zählen unter anderem:
- Programmierbarer Zyklusstart und ergonomisches Design
- Prozessdokumentation über USB, Ethernet oder optional Wi-Fi
- Automatisches Wasserfüllventil zum Anschluss an ein Wasseraufbereitungssystem
- Verkürzte Laufzeiten durch EcoDry-Technologie
- S-Fast-Zyklus für die schnelle Sterilisation unverpackter Instrumente, etwa Handstücke (nur Cube X)
- Individuelles Benutzermanagement für mehrere Anwender
- Wartungsunterstützung direkt über das Gerätedisplay
Der Cube ist für bis zu zwei Sterilisationszyklen pro Tag ausgelegt, der Cube X erreicht durch die EcoDry-Technologie kürzere Laufzeiten und eignet sich für drei oder mehr Zyklen täglich; zusätzlich verfügt er über den schnellen S-Zyklus. Die Dokumentationsfunktionen erleichtern insbesondere Praxen mit mehreren Mitarbeitenden die lückenlose Nachweisführung im Rahmen der Hygieneüberwachung.
Hinweis: MBS Medizintechnik ist Fachhändler, nicht Hersteller der angebotenen Geräte. Technische Daten und Ausstattungsmerkmale stammen vom jeweiligen Hersteller.
Rechtliche Rahmenbedingungen in der Instrumentenaufbereitung
Die Aufbereitung von Medizinprodukten in Arztpraxen und Kliniken unterliegt den Vorgaben der Medizinprodukte-Betreiberverordnung (MPBetreibV) sowie den Empfehlungen der KRINKO (Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention). Eine lückenlose Dokumentation der Sterilisationschargen ist verpflichtend. Da sich regulatorische Anforderungen ändern können, empfehlen wir, sich bei Unsicherheiten direkt beim zuständigen Gesundheitsamt oder einer Hygienefachkraft zu informieren.
Worauf bei der Auswahl eines Autoklaven zu achten ist
- Sterilisationsklasse: B, S oder N je nach aufzubereitendem Instrumentenspektrum
- Kammergröße und Beladungskapazität: abgestimmt auf die Anzahl der täglich aufzubereitenden Instrumente und Trays
- Zyklusvielfalt: Universal-, Schnell- und Schonprogramme für unterschiedliche Materialien
- Normkonformität: Einhaltung der DIN EN 13060 sowie CE-Kennzeichnung
- Dokumentationsmöglichkeiten: Protokollierung der Sterilisationsparameter über USB, Netzwerk oder Wi-Fi
- Wasserversorgung: Stand-alone-Geräte mit Tank oder Festwasseranschluss
- Wartung und Service: Verfügbarkeit von Ersatzteilen, Validierungsservice und Kundendienst vor Ort
Häufig gestellte Fragen
Welche Autoklaven-Klasse benötigt meine Praxis?
Das hängt von den aufzubereitenden Instrumenten ab. Werden Hohlkörperinstrumente wie Hand- oder Winkelstücke eingesetzt, ist ein Klasse-B-Autoklav erforderlich. Für ausschließlich einfache, massive Instrumente kann in bestimmten Fällen ein Klasse-S-Gerät ausreichen.
Wie läuft die Sterilisation bei einem Klasse-B-Autoklaven ab?
Durch ein fraktioniertes Vorvakuum wird die Luft in mehreren Schritten aus der Kammer entfernt, bevor Dampf eingeleitet wird – so wird auch bei komplexen Hohlraumgeometrien eine vollständige Dampfdurchdringung sichergestellt.
Ist für den Betrieb ein Festwasseranschluss notwendig?
Nein. Es stehen sowohl Stand-alone-Geräte mit befüllbarem Tank als auch Festwassergeräte zur Verfügung, die automatisch mit Wasser versorgt werden und dadurch Zeit- und Arbeitsaufwand reduzieren.
Welche Dokumentationsmöglichkeiten bieten moderne Autoklaven?
Viele aktuelle Geräte protokollieren die Sterilisationsparameter automatisch über USB, Ethernet oder Wi-Fi und unterstützen so die lückenlose Nachweisführung im Rahmen der Hygieneüberwachung.